LEONIDAS

- SOS -

Steckbrief

Name: Leonidas
Rasse: Mischling
Alter: geb. ca. 2005
Geschlecht: Rüde
Größe: klein

kastriert: nein

1. April 2019


Update - 21. Mai 2019

Nun ist es wahr geworden: Leonidas konnte eine Pflegefamilie in der Schweiz ergattern und hat es sich nun dort erst einmal rundum gemütlich gemacht.

An Appetit mangelt es dem Kerlchen nicht und auch die Umwelt wird neugierig, wenn auch noch bedächtigen Fußes erkundet.

Mit den Artgenossen und auch den Kätzchen klappt alles hervorragend und Leonidas darf nun sein Leben hoffentlich noch ohne weitere Komplikationen genießen.

Leider ist auch sein rechtes Auge blind. Eine Hornhautablösung und natürlich das stattliche Alter dürften zwei Ursachen dafür sein.

 

Doch das alles soll Leonidas nicht davon abhalten, positiv in die Zukunft zu schauen, wo noch viel Glück warten kann.

 

Wir halten Dir alle Daumen und Pfötchen, tapferes Männlein, dass noch eine schöne und glückliche Zeit vor Dir liegen wird und Du noch viele Steicheleinheiten genießen darfst!


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E-Mailadresse: esther.huebner@canispro.de
Telefon: 07345/2359125 | Mobil: 01523/4171721


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Update - 8. Mai 2019

Es ist vollbracht! Nachdem also Leonidas in Spanien noch einigen Tierarztkollegen vorgestellt wurde, konnte es nur eine einhellige Meinung geben: Sein Hinterbein muss amputiert werden.

Nun wurde endlich auch nicht mehr lange gefackelt und Leonidas konnte sich umgehend seiner Operation unterziehen.

 

Trotz aller Herzprobleme und Mittelmeererkrankung hat das Kerlchen den Eingriff sehr gut überstanden und läuft nun bereits recht munter auf drei Beinchen umher.

Nun heißt es noch, sich ganz zu erholen, lieber Leonidas - und dann nur noch nach vorne zu schauen, wo vielleicht schon eine tolle Familie auf Dich wartet, die Dir einen wunderbaren und hoffentlich noch ganz langen Lebensabend möglich machen mag.

 

Wir drücken diesem unendlich tapferen und unverwüstlichen Spatz alle verfügbaren Daumen und Pfoten, dass sein Happy End bereits in Griffweite ist und er bald in die Arme seiner Liebsten genommen werden wird.


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Update - 3. Mai 2019

Wir trauen uns kaum an Leonidas' Update. Denn es gleicht fast einer schlecht inszenierten Rocky Horror Picture Show...

 

Ob es Einfalt oder Betriebsblindheit ist, die die Tierärztin dazu antreibt, alles erdenkliche im Kampf um Leonidas Beinerhaltung zu tun, das wissen wir nicht. Tierwohl ist es jedenfalls kaum mehr.

Es wurden zuerst viele herkömmliche Wundheilungsmethoden bei Leonidas exorbitanter Fleischwunde versucht. Mit minimalstem Erfolg. Nun wurde die Histologie einer Biopsie beauftragt, um sicher zu sein, dass diese grausige Wunde tatsächlich von einem Tumor herrührt - und wenn ja, verursacht durch welche Art Krebs. Während der nicht enden wollenden Wartezeit denkt die Wunde gar nicht daran, zuzugehen und keine Behandlung bringt Leonidas Besserung.

Klar, denn es IST Krebs.

 

Wir bitten zwischenzeitlich, doch dringend das Bein abzunehmen, um schlimmeres zu verhindern und dem armen Tropf Leid zu ersparen und ihm noch ein möglichst schmerzfreies Leben zu ermöglichen.

Aber nein! Leonidas habe erheblich Herzprobleme und ist altersbedingt durch starke Arthrose im Rücken eingeschränkt. Er täte sich schwer mit Narkose und bräuchte mit aller Macht sein viertes Bein. Soweit das Argument aus Spanien. Ja, sicher! Ein viertes Bein ist hilfreich beim Gehen. Keine Frage. Aber in Leonidas' Fall hat das vierte Bein bereits keine Funktion mehr durch ein geplatztes Karzinom, verursacht durch agressiven Krebs...

 

Nach Wochen des Leidens steht nun mit Gewissheit nur fest, Leonidas wird in diesem Zustand nicht reisefähig sein. Gut, mit dieser Erkenntnis haben wir beinahe gerechnet. Schlimmer  ist, dass er in diesem Zustand auch bald nicht mehr lebensfähig sein wird - und seine Qual nun in Spanien ihre Fortsetzung findet. Denn nächste Woche werden nun noch weitere spanische Tierarztkollegen befragt, was denn wohl das Beste sei für ein Bein mit böser Fleischwunde aufgrund Krebs bei einen recht alten Hund mit Leishmaniose, Arthrose, und Herzschwäche.

Im Moment sind wir einfach nur fassungslos und traurig. Lieber, armer Leonidas. wir wissen einfach nicht, wie wir Dir helfen können. 😟


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Update - 16. April 2019

Noch ist Leonidas' Zustand kritisch. Denn es geht ihm nicht gut - wenngleich er schon etwas aktiver und teilnahmsvoller ist. Der behandelnde Tierarzt vermutet, dass die Wunde verursacht wurde durch einen geplatzten Tumor. Daher wird jetzt eine Biopsie gemacht, um näheres zu erfahren.

Die Wundheilung schreitet entsprechend Erstverdacht nur ganz schleppend bis gar nicht voran. Fortschritte sehen anders aus...

Wir hoffen sehr, dass Leonidas zumindest möglichst stabil zu bekommen ist. Denn seine wirklich beste Chance ist, dass er wenigstens reisebereit wird, einen schonenden Transport wahrnimmt und auf ein ganz ruhiges Plätzchen gehen darf, wo man sich ihm und seiner Behandlung ganz und gar widmen wird. Spaniens Kollegen und der Tierarzt machen sicher alles in ihrer Macht stehende.

Aber Leonidas' Alter, sein Allgemeinzustand, die Wunde machen noch nicht allzu viel Mut zur Hoffnung.


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1. April 2019

Gejammert und gerufen hat er, der kleine Kerl. In einem unbewohnten Haus irgendwo in Alicante. Eine verwahrloste Unterkunft, in der schon länger kein Mensch mehr beherbergt war, war Leonidas 'Zuhause'. Wie das Schätzchen so schwer verletzt dort hingelangte und was ihm vorher für großes Leid widerfahren ist, das wird Leonidas wohl immer für sich behalten.

 

Zum Glück aber wurde sein Schreien ob seiner fatalen Lage wenigstens nicht überhört. Die Tierschützer vom Tierheim Villena rückten aus, nachzusehen, was das Rufen bedeutet - und retteten Leonidas damit das Leben.

Leonidas Allgemein- und Gesundheitszustand ist verheerend. Völlig verfilzt und verdreckt muss der tapfere Junge schon Höllenqualen erlitten haben. Drei Fremdkörper unbekannter Art sind in seinem Magen sichtbar.

Und dass die klaffende Wunde am Hinterbein von irgendwem notdürftig verbunden war, dürfte erklären, warum dort glücklicherweise noch keine Maden Einzug gehalten haben. Von den Schmerzen, die der kleine Rüde allein durch diese Verletzung gehabt haben muss, darüber möchten wir besser gar nicht nachdenken...

Leonidas Alter lässt sich schwer schätzen - und das arme Spätzchen kann sich kaum bewegen, was viele Ursachen haben kann. Daher muss sich Leonidas erst einmal den nötigen Untersuchungen und Behandlungen stellen, das fürchterliche Fell abgenommen bekommen und zu neuen Kräften finden.

 

Wenn diese Hürden geschafft sind, dann freut sich Leonidas über mindestens ein Menschenherz, dem die Zukunft des kleinen Mannes nicht egal ist und das sich mit Freuden eines lieben Kameraden annimmt, dem das Schicksal schon so viele Bürden auferlegt hat. Leonidas möchte einfach nur seinen Frieden finden, keine Strapazen mehr erleiden, keinen Schmerz mehr spüren, sondern nur sorgenfrei sein künftiges Dasein genießen. Wo unser lieber Freund hier also herzlich willkommen sein wird, da lässt er sich unendlich gerne nieder. Dürfen wir Leonidas Hoffnung vermitteln und ihm ausrichten, bald wird alles gut?

Wenn Leonidas reisefähig ist und sich gut erholt hat, dann mag er seine friedliche Heimat mit Chip, Impfung, EU-Pass und auf Mittelmeerkrankheiten getestet bereisen.


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❤  Elvira H.

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